Hitliste der beliebtesten Chorkleidung

Hitliste der beliebtesten Chorkleidung

  1. Schwarz mit Schal oder buntem Accessoire (Foto: Ursula Kölle)

… ist die absolut beliebteste Chorkleidungs-Variante, besonders bei eher traditionellen Chören. Sehr häufig unterscheiden sich die Chöre einer Region optisch allein durch die Schalfarbe:-) Dies ist häufig der kleinste, gemeinsame Nenner, den eine Gruppe finden kann. Es ist eine Variante, die einfach und kostengünstig umsetzbar ist.

2. Schwarz mit einer anderen Farbe kombiniert- also z.B. schwarz-weiß, egal welche Kleidung (Foto: Christian Bettenbrock)

… auch beliebt! Die Individualität des einzelnen kann hier etwas mehr zur Geltung kommen. Aber Vorsicht: manche bringen sehr persönlichen, privaten Geschmack auf die Bühne, und der Zuschauer muss seinen Blick von Outfit zu Outfit gleiten lassen. Häufig ist die einheitliche Grundfarbe schwarz garnicht mal so einheitlich. Aufpassen, dass der Look einheitlich bleibt und kein zu kurzer Rock die gesamte Aufmerksamkeit der Zuschauer fordert 🙂 Sonst wird die Garderobe nicht als Chorkleidung, sondern als Alltagsgarderobe wahrgenommen.

3. Gleich und doch anders (Foto: Ann Kathrin Waldminghaus)

Also z.B. Jeans, weiße Bluse, schwarze Krawatte. Die Chorleiterin trägt auf diesem Bild als Einzige die Weste, was sehr schön aussieht! Eine jugendliche, einfache, kostengünstige Lösung, die ebenfalls Einheit und Individualität gleichsetzt.

 

4. Farbskala, aber individuelle Kleidung

(Sorry kein Bild! Falls einer ein schönes hat, das ich verwenden darf: bitte schicken!! DANKE)

… meist ein sehr schöner, ausgewogener Eindruck. Durch die Unterschiedlichkeit von Chorkleidung und Farben, wird unser Blick nicht oder seltener auf Einzelne gelenkt. Hier hängt es von der Farbpalette ab, ob wir einen eher traditionellen oder modernen Chor erwarten. Ungewöhnliche Farbkombinationen erfrischen uns, während die herkömmlichen auch nicht weiter stören. 5. Grundfarbe schwarz, mit verschiedenen/wechselnden Accessoires je nach Song (Foto: Ann Kathrin Waldminghaus)

 

.. hier: Kriminaltango mit Hüten, Federboas, Handschuhen in rot und schwarz

… eine schöne Möglichkeit für Choreo-Chöre! Unterhaltsam, abwechslungsreich, individuell und gleichzeitig einheitlich! Mit einer Ausnahme: wenn Accessoires verwendet werden, ohne, dass sie irgendwie Sinn machen. Beispiel: Es werden Handschuhe angezogen- aber die Hände hängen die ganze Zeit langweilig runter.6. Grundfarbe schwarz, mit einem selbst gewählten, maßgeschneiderten Kleidungsstück aus dem gleichen Stoff (Foto: Ursula Kölle)

… eine eher bühnenorientierte und weniger private Variante von Punkt 2. Kann sehr schön sein! Sieht professioneller aus. Manchmal wird aber vergessen, auch Haare und Make-up bühnengerecht in Szene zu setzen, was dann leider wieder einen Schritt zurück in die „Privatheit“ darstellt.7. Einheitliche Kleidung, maßgeschneidert oder von der Stange (Foto 1: Ursula Kölle, Foto 2: Manfred Adams, Foto 3: Walter Wittershagen)

.. früher häufig, mittlerweile eher selten. Manche Menschen fühlen sich in der Kleidung, die noch 20 andere tragen, unwohl. Der Nachteil ist, dass dies eine recht kostspielige Variante sein kann. Auf der anderen Seite ist so eine optische Einheit für Showchöre oft geradezu zwingend notwendig, weil sonst aufwändige Formationen und Choreografien einfach einen großen Teil ihrer Wirkung verlieren! Es ist eh schwer, sich synchron und gleichzeitig ausdrucksstark zu bewegen. Eine bunte, uneinheitliche Chorkleidung hilft da nicht gerade.8. Themenbezogene Kleidung, hier zum Western-Set (Foto: Ursula Kölle)

Aufwändige, interessante, abwechslungsreiche Variante! Finde ich klasse und lässt der Spielfreude freien Lauf! Lohnt sich wahrscheinlich nur, wenn ein längeres Set mit gleichem Thema gesungen wird- man kann sich ja nicht ständig umziehen.