Wieso, weshalb, warum?

Der Chorliebe Stage-Club…

… ist eine hybride Chor-Akademie für Pop- und Jazzchorgesang, gegründet im Corona-Jahr 2020. Mit unseren Angeboten bringen wir Chorsängerinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zusammen, die die gleiche Leidenschaft haben: Sie lieben die moderne Chormusik, möchten ihre eigenen Potenziale entfalten und lernen, wie man richtig gute Chormusik macht und diese bühnenwirksam gestaltet. Dabei legen sie Wert auf eine intakte Gemeinschaft und innovative Lernformate. Vor einem Jahr haben wir mit 21 Sängerinnen begonnen. Mittlerweile singen ca. 90 Mitglieder in festen Jahres-Ensembles (unserem Popchor „Pop-Up“ und dem Close-Harmony-Ensemble „Sistaz“), nehmen an unserer Fortbildung für Chorsängerinnen und Chorleiterinnen (der Choreo-Crew) oder unseren Kursen und Webinaren teil.

Ziel des Stage-Clubs ist es, eine stabile Struktur aufzubauen, die über einen langen Zeitraum wächst und gedeiht, dabei aber auch genügend Platz für Innovationen lässt. Um Verkrustungen in der Gruppendynamik vorzubeugen, sind unsere Angebote zeitlich begrenzt. So stellen wir sicher, dass mit jeder neuen Runde Neuerungen möglich sind. Eine Gemeinschaft, die auf Dauer und Stabilität angelegt ist, muss unserer Ansicht nach auf gleichen Wertvorstellungen beruhen. Daher haben wir 7 goldene Regeln des Zusammenhalts formuliert. Wenn du sie auch für wichtig hältst, passt du gut in unsere Gemeinschaft und wirst viele Gleichgesinnte finden.

Unsere 7 goldenen Regeln

1. Präsenztermine sind verpflichtend (akute Erkrankungen oder unvorhersehbare Notsituationen natürlich ausgenommen). Da wir uns nur selten in natura sehen, sind diese Treffen für uns Gold wert! Vor der Anmeldung zu einem unserer Angebote, checke also unbedingt, ob du alle dazugehörigen Präsenz-Termine möglich machen kannst.

2. Online-Termine wie Zoomproben und Webinare sind zeitlich variabel aber inhaltlich verpflichtend. Jede Sängerin kann sich also eine Probe ansehen, wenn es ihr zeitlich passt. Wir nehmen daher alle Veranstaltungen auf und veröffentlichen sie im Netzwerk. Wir setzen allerdings voraus, dass die Inhalte anschließend bekannt sind.

3. Es gibt Wochen- und Hausaufgaben. Wochenaufgaben unterteilen den aktuellen Song in kleine Häppchen und können auch mal „geschoben“ werden. Dies liegt in der Verantwortung jeder Einzelnen- es gibt keine Kontrolle, ob jede ihre Wochenaufgaben erledigt. Allerdings singen wir beim Chorwochenende stets auswendig, inklusive aller musikalischen Absprachen. Wochenaufgaben sollten also auf jeden Fall rechtzeitig vor dem nächsten Chorwochenende gemacht werden.

4. Hausaufgaben sind kleine Aufgaben mit Abgabeterminen. Meistens umfassen sie nur Audio- oder Videoschnipsel von 10 – maximal 20 Takten. Sie sind eindeutig formuliert. Anhand der Hausaufgaben überprüfen wir, ob spezielle Lerninhalte schon verstanden und umgesetzt werden können oder ob weitere Hilfestellungen benötigt werden. Wir geben stets konstruktive Rückmeldungen und ganz konkrete Übe-Hinweise, damit sich jede Einzelne Schritt für Schritt verbessern kann. Ob und wie häufig diese Aufgaben vorkommen, ist von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Sie sind unser wichtigstes Instrument zur Qualitätsverbesserung.

5. Zuverlässige Kommunikation im Netzwerk ist für uns das A und O. Wir halten es für unabdingbar, dass auf Fragen geantwortet wird und auch initiativ Fragen gestellt werden. Online-Veranstaltungen wie Zoom-Proben oder Webinare sind zeitlich nicht verpflichtend (siehe Nr. 2), jedoch markiert jedes Mitglied, ob sie teilnehmen wird, oder nicht. Wir kommentieren die Posts anderer wertschätzend, wohlwollend und unterstützend und tragen durch eigene Posts unseren Teil dazu bei, dass sich bei uns jede wohlfühlen kann. Eine unsichtbare und passive Teilnahme, quasi aus der hinteren Reihe heraus, kann vorübergehend zwar vorkommen (siehe Punkt 6), ist auf Dauer aber nicht erwünscht.

6. Wir wissen, dass das Leben viele Überraschungen bietet. Natürlich kann es sein, dass sich jemand vorübergehend nicht wie erwartet einbringen kann. Das ist vollkommen okay, solange das Bemühen erkennbar bleibt, aufzuholen und wieder einzusteigen.

7. Jede Person wird in ihrer Eigenart anerkannt und wertgeschätzt. Niemand muss perfekt sein, um bei uns mitmachen zu können. Ob jung oder alt, talentiert oder weniger, introvertiert oder extrovertiert, leise oder laut, dick oder dünn, angepasst oder eigenwillig: Die Vielfalt ist es, die unsere Gemeinschaft stärkt. Bei allen Unterschiedlichkeiten ist es ganz wichtig, dass die Gemeinschaft dadurch nicht zerbröselt. Daher halten wir uns gern an diese 7 goldenen Regeln des Zusammenhalts.

Wer sich an diese Regeln hält, ist nach Abschluss des aktuellen Projektes beim nächsten ganz herzlich willkommen!